Blog Wildkräuter

Wilde Genüsse – 5 Wildkräuter

Man kann Kräuter nicht nur im Supermarkt kaufen oder im eigenen Garten ziehen. Auch auf Wiesen und in Wäldern wachsen noch so einige Wildkräuter, die man verspeisen kann und die erst noch viele Vitamine enthalten.

Blog Wildkräuter Löwenzahn

  1. Löwenzahn

Den Löwenzahn finde ich überall auf Wiesen, in Gärten oder an Waldrändern. Gesammelt wird er jung im Frühling (April-Juni), weil er im Laufe des Jahres immer bitterer wird. Der Löwenzahn wirkt verdauungsfördernd sowie blutreinigend.

KÜCHE: Löwenzahn ist ein echter Star in der Wildkräuterküche, ob als Salat, als Blatt- oder Wurzelgemüse. Löwenzahn ist reich an Vitamin C, Bitterstoffen und mit der Blüte kann man einen einzigartigen Honig herstellen.

TIPP: in einem Salat verwende ich nur die jungen Blätter der Pflanze. Diese schmecken mir am besten und enthalten weniger Bitterstoffe.

 

Blog Wildkräuter Frauenmantel

2. FRAUENMANTEL

Frauenmantel wächst im Frühjahr und Sommer in meist grossen Kolonien. Bekannt ist dieses Kraut um Tee herzustellen und soll bei Beschwerden in den Wechseljahren und bei starken, schmerzhaften Monatsblutungen helfen.

KÜCHE: Perfekt um in einen frischen Salat zu mischen oder als Dekoration auf einer Suppe. Der Geschmack ist unverwechselbar.

TIPP: Es gibt auch stark behaarte Sorten, die wegen ihres leicht silbrigen Schimmerns, Silbermantel genannt werden.

 

Blog Wildkräuter Schlüsselblume

3. Schlüsselblume

Im Frühling (April bis Juni) findet man diese gelben Köpfchen überall in Wiesen und Wälder. Es gibt zwei verschiedene Arten von Schlüsselblumen. Die echte Schlüsselblume und die hohe Schlüsselblume. Die Unterschiede sind die Grösse und die Farbintensität. Oft wird die Pflanze gegen Husten eingesetzt, da die Blätter und die Blüten eine schleimlösende Wirkung besitzen. Sie wirken beruhigend auf die Nerven.

KÜCHE: meistens nehme ich nur die jungen Schlüsselblumenblättcher und mische diese in einen Salat. Die gelben Blumen kann man zu Tee verarbeiten.

TIPP: Wenn man die Blüten an einem zu sonnigen oder zu schattigen Ort trocknet, verfärben sie sich und verlieren an Heilkraft.

 

Blog Wildkräuter Gänseblümchen

4. Gänseblümchen

Wer kennt sie nicht? Die weiss-gelben Köpfchen die im Frühling auf allen Wiesen, im Gärten und an Wegränder hervorragen. Definitiv eines meiner Lieblings-Wildkräuter. Die Röhrenblüten enthalten Saponine, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleim und sind sehr reich an Vitamin C. Bekannt ist das Gänseblümchen als blutreinigend.

KÜCHE: Gänseblümchen sind Stoffwechsel anregend und in allen Salaten, Gemüsen und Suppen ein Hit. Besonders gerne mische ich das Köpfchen fein gehackt unter meinen Frischkäse.

TIPP: Wie wäre es mit einer Halskette oder Haarschmuck aus Gänseblümchen?

 

Blog Wildkräuter Brennnessel

5. Brennnessel

In Gärten, an Zäunen, an Wegen und Strassen also überall wo Menschen sesshaft sind findet man die Brennnessel. Oft bekannt als ein unbeliebtes und schmerzerzeugendes Kraut. Doch die Brennnessel kann viel mehr, und wurde schon von den Ärzten des Mittelalters verwendet. Es ist reich an Mineralstoffen (Eisen, Calcium),  Vitamin A, B, D und C sowie Protein und Antioxidantien. Das kräftige Heilkraut wird oft als Tee verarbeitet und es wirkt wassertreibend.

KÜCHE: Am besten schmecken mir die zarten oberen Blätter die ich im März bis Mai sammle. Damit die feinen Brennhaare ihre Wirkung verlieren, überbrühe ich die Blätter kurz mit heissem Wasser oder lege sie etwa 10 Minuten ins kalte Wasser.

TIPP: Ich nehme die ganze Pflanze mit nach Hause und suche dann erst die schönsten Blätter aus. Zudem kann man die vitalisierenden Samen (August bis Oktober) sammeln und getrocknet geniessen.


Hinweiss: alle Kräuter in Massen geniessen, als Würze. 😉

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